Busordner

Wegschauen kann jeder  –  für ein besseres Klima auf dem Schulweg!

 

Nicht wegzuschauen, sondern anderen zu helfen und Verletzungen und Unfällen im Schulbus und an den Haltestellen vorzubeugen – genau dort liegen die Ansatzpunkte für die Schulungsmaßnahme, an welcher die neuen Busordner des Schulzentrums Nastätten alljährlich teilnehmen.

 

Im Verbund mit dem Jugendhaus Hahnenmühle, der Polizei und der Nassauischen Verkehrsgesellschaft werden die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9, die sich freiwillig für diese verantwortungsvolle Tätigkeit zur Verfügung stellen, in zwei Tagen auf ihre Aufgaben rund um den Schülertransport vorbereitet.

 

Im ersten Ausbildungsabschnitt lernen die Teilnehmer unter der pädagogischen Anleitung von Mitarbeitern des Jugendhauses in Rollenspielen, wie man sich in typischen Alltagsabläufen verhält, um Gefahren abzuwenden, um Streitereien zu schlichten und um Mitschüler zu schützen. Unabdingbare Voraussetzung dafür sind die ständige Präsenz am Einsatzort, das genaue Beobachten und Einschätzen von Sachlagen, situationsgerechtes  Einschreiten unter Beachtung klarer Verhaltensregeln, eine funktionierende Teamarbeit, Durchsetzungskraft, Selbstbeherrschung und die Entwicklung von unterstützenden Handlungsstrategien.

 

Am zweiten Tag werden die erworbenen Handlungsmuster ergänzt von einem Verkehrserzieher der Polizeiinspektion St.Goarshausen durch Hinweise auf die rechtlichen Bestimmungen, wobei den neuen  Busordnern auch die Grenzen ihrer Tätigkeit aufgezeigt werden.

Um das Erkennen besonderer Gefahrenquellen, um das Vorgehen in Notfällen und um weitere praktische Maßnahmen zur Erhaltung der Ordnung geht es schließlich im letzten Teil der Schulung im Bus der NVG.

 

Beteiligt im Schuljahr 2010/11 waren: Julia Kuhn, Katrin Galle (Jugendhaus), Fred Clasen (PI St.Goarshausen), Andreas Voss (NVG Bogel), Michael Scholl, Ulrich Hennemann (NAO-Schule)