Konzept SPS

Schwerpunktschule

-Kurzkonzept-

 

1.    Einleitung

Die integrierte Gesamtschule Nastätten hat als Schwerpunktschule einen besonderen Förderauftrag.

Ziel ist das gemeinsame Leben und Lernen aller Kinder und Jugendlichen in einer Schule.

Dabei ist jeder Einzelne fest in die Gruppe eingebunden (Inklusion).

Grundlage für unsere Arbeit stellt die „UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung“ dar.

Im gemeinsamen Unterricht werden alle Schülerinnen und Schüler in ihrer Unterschiedlichkeit gefördert und gefordert. Das gemeinsame Arbeiten in heterogenen Gruppen stärkt die Akzeptanz und Anerkennung untereinander und ist eine Chance für die Persönlichkeitsentwicklung der Heranwachsenden.

Dieses „Kurzkonzept“ wird nach den Erfahrungen des ersten Schuljahres (2014/15) zu einem „Konzept Schwerpunktschule“ weiterentwickelt.

 

2.    Grundsätze der integrierten Förderung

Schulabschluss ermöglichen, der den individuellen Fähigkeiten entspricht Förderschulabschluss anstreben, aber auch Abschluss der Berufsreife

Kooperation mit den abgebenden GS, z.B. Hospitation im 4. Schuljahr der GS

weitgehend themengleiches Arbeiten mit den Regelschülern

Differenzierung möglichst im Klassenverband oder räumlich getrennt (nach Absprache)

Grundlage der Förderung sind individuelle Förderpläne

Feedbackkultur (auch Eltern)

 

3.    Organisation der integrierten Förderung

Förderkräfte (Förderschullehrer, PF, …) arbeiten im Unterricht als „Tandem“ (Doppelbesetzung)

Konkrete Absprachen mit dem Fachlehrer

Nicht mehr als 3 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in eine Klasse

 

Konkret für das Schuljahr 2014/15:

Die  SPS startet in der Klassenstufe 5

Förderlehrer In der Klasse 5a (GTS) und 5c (HTS) als Tandem (Doppelbesetzung)

Förderlehrer als Klassenleitung in Klasse 5a mit Frau Schumann

 Förderunterricht in Klassenstufe 5 (Schwerpunkt: Deutsch)

 

 

4.    Förderpläne

 

zu Beginn der Klasse 5: Individueller Förderplan (Förderlehrkraft, Klassenleiter)

enthält: Arbeitsverhalten, Sozialverhalten, einzelne Fächer, individuelle Besonderheiten

wird in der Regel halbjährlich überarbeitet

 

 

5.    Leistungsbeurteilung

 

z.B. Zeugnis, VB, Abschlüsse, LP, …

wird ergänzt  -->  „Rechtliche und organisatorische Grundlagen“

 

6.    Aufgaben des Förderlehrers/PF

 

Anwesenheit des Förderlehrers kommt der gesamten Klasse zugute

die Förderkraft arbeitet mit der Lehrkraft in Absprache

Beispiele:

der Lehrer leitet den Unterricht und die Förderkraft hilft und unterstützt

         (individuelle Hilfen bei Differenzierung)

die Förderkraft leitet den Unterricht und die Lehrkraft hilft und unterstützt

          (individuelle Hilfen bei Differenzierung)

Förderkraft hält den Unterricht gemeinsam mit den Lehrkräften („Teamteaching“)

 

gemeinsame Planung des Unterrichts (mit Fachlehrer) ; Förderlehrkraft zuständig für didaktische Reduktion

die Schulsozialarbeiterin (Frau Blossei) kann im Rahmen ihrer jetzigen Tätigkeitsbeschreibung einbezogen werden.

 

7.    Aufgabe der Fachlehrer/Klassenleiter

 

Alle Lehrer sind für die besondere Förderung der Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf zuständig!

       --> siehe auch Punkt 6

 

8.    Zusammenarbeit und Fortbildung

 

alle Lehrer sind zur Kooperation verpflichtet.

regelmäßige Förderkonferenz (z.B. Klassenkonferenz)

es wird regelmäßig über die Arbeit in den Schwerpunktklassen berichtet (z.B. GK)

Fortbildung, auch schulintern